Brandschutzlösungen für höchste Sicherheitsstandards

Feuertrutz, 22./23.2.2017, Messezentrum Nürnberg, Halle 10.0, Stand 308

Freitag, 3. Februar 2017

Technische Brandschutzlösungen aus ganzheitlicher, gewerkeübergreifender Perspektive – dies steht im Fokus des Siemens-Messeauftritts auf der Feuertrutz 2017. Besucher können das umfassende Portfolio dort direkt erleben:  Beispielsweise demonstriert eine Live-Vorführung die Leistungsfähigkeit der ASA-Technologie, die durch algorithmenbasierte Detektions- und Täuschungssicherheit höchste Zuverlässigkeit bei der Branddetektion erreicht. Dazu werden am Messestand verschiedene Brände mit unterschiedlichen Täuschungsgrößen simuliert, wobei das Softwaretool Sinteso Data Recorder (SDR) diese professionell erfasst und analysiert.

Eine neu entwickelte Brandschutzklappensteuerung erweitert das intelligente, zuverlässige und effiziente Gesamtkonzept von Siemens zum Brandschutz in Gebäuden. Brandschutz- und Lüftungsexperten der Siemens-Division Building Technologies haben sie gemeinsam entwickelt und so konzipiert, dass sie sich einfach in Brandschutzanlagen, Managementplattformen und Automatisierungsstationen von Siemens einbinden lässt. Eine entsprechend darauf programmierte Brandmelderzentrale von Siemens dient als Brandschutzklappensteuerzentrale. Diese muss nicht mehr einzeln mit den Brandschutzklappen verkabelt werden, sondern steuert über das Sinteso FDnet direkt die Ein-/ Ausgabebausteine an, die bei den Brandschutzklappen montiert sind. Damit reduziert die EN54-konforme Technik sowohl den Verkabelungsaufwand als auch die Montagezeiten.

Eine weitere Neuerung im Siemens-Portfolio ist ein loop-gespeister Zwischensockel-Sounder, der die Anforderungen an eine optische Alarmierung gemäß der aktuellen Norm EN54-23 erfüllt. Er kann einfach zwischen einem automatischen Brandmelder Eine weitere Neuerung im Siemens-Portfolio ist ein loop-gespeister Zwischensockel-Sounder, der die Anforderungen an eine optische Alarmierung gemäß der aktuellen Norm EN54-23 erfüllt. Er kanund dessen Anschlusssockel installiert werden. So wird aus einem „normalen“ Brandmelder ein optisch-akustischer Signalgeber. Die europäische Norm schreibt in bestimmten Einsatzbereichen, in denen bisher eine rein akustische Alarmierung ausreichend war, eine zusätzliche optische Alarmierung durch entsprechende Signalgeber vor. Neben weiteren Vorgaben muss zum Beispiel die Beleuchtungsstärke des Signalgebers dabei mindestens 0,4 Lux im gesamten Alarmierungsbereich betragen.

Der von der Siemens-Division Energy Management entwickelte, innovative Brandschutzschalter 5SM6 ist bereits in der zweiten Generation verfügbar. Er kann in jedem Installationsverteiler verwendet werden und detektiert Fehlerlichtbögen in schadhaften Kabeln sowie Elektrogeräten. Bei Bedarf schaltet er dann den Stromkreis ab. Dabei prüft er permanent eigenständig seine Funktionsfähigkeit. Dadurch sorgt der Brandschutzschalter 5SM6 für höhere Sicherheitsstandards in der Elektroinstallation. Er entspricht der seit 2016 gültigen Norm DIN VDE 0100-420: Sie fordert die Installation eines Brandschutzschalters bis Ende 2017 für bestimmte Anwendungsbereiche wie Labore, öffentliche Gebäude oder Bahnhöfe.

Darüber hinaus erwartet die Besucher ein breites Angebot an Informationen, etwa über aktuelle Tools zur Planerunterstützung wie z.B. Building Information Modeling (BIM), über mobile Bedienkonzepte sowie zu den Sinorix-Gaslöschsystemen. Zudem zeigt Siemens die Managementplattform Desigo CC, die alle Gewerke im Gebäude integriert und über eine Bedienoberfläche steuerbar macht.

Zusätzlich referieren Siemens-Experten im Aussteller-Fachforum zu aktuellen Entwicklungen und Innovationen in der Brandschutztechnik: Stefan Crass informiert in seinem Vortrag am 22. Februar um 10 Uhr detailliert über „Integrierte Brandschutzklappensteuerung – Synergie bei Brandlast und Schnittstellen“. Am zweiten Messetag, dem 23. Februar, stellt Stefan Pirkl um 13 Uhr „Einsatzgebiete des Brandschutzschalters 5SM6 – nach der aktuellen DIN-VDE 0100-420“ vor.