Neue druckkompensierte Ventile sorgen für hohe Differenzdrücke bei kleiner Stellkraft

Mittwoch, 31. Oktober 2012

Die Siemens-Division Building Technologies erweitert ihr bewährtes Acvatix-Sortiment um druckkompensierte Ventile. Diese benötigen im Vergleich zu herkömmlichen Ventilen wesentlich weniger Stellkraft und ermöglichen hohe Betriebsdifferenzdrücke. Die druckkompensierten Ventile sind in den Nenndruckstufen PN 16 und PN 25 erhältlich.

Die Siemens-Division Building Technologies erweitert ihr bewährtes Acvatix-Sortiment um druckkompensierte Ventile. Diese benötigen im Vergleich zu herkömmlichen Ventilen wesentlich weniger Stellkraft und ermöglichen hohe Betriebsdifferenzdrücke. Die druckkompensierten Ventile sind in den Nenndruckstufen PN 16 (im Bild zu sehen) und PN 25 erhältlich.

Mit den neuen druckkompensierten Acvatix-Modellen bringt die Siemens-Division Building Technologies Ventile auf den Markt, die innerhalb des Ventilkörpers einen Gegendruck erzeugen und deshalb für die Durchflussregelung weniger Stellkraft benötigen. Somit können Stellantriebe mit geringerer Stellkraft eingesetzt werden, was sich positiv auf die Anschaffungskosten auswirkt. Im Vergleich zu herkömmlichen Ventilen erlauben die druckkompensierten Modelle einen erheblich höheren Schließdruck Δps und lassen dadurch hohe Betriebsdifferenzdrücke zu. Deshalb eignen sie sich besonders für Anwendungen wie beispielsweise Fernwärmeanlagen oder Dampfnetze. Die druckkompensierten Acvatix-Modelle sind in den Nenndruckstufen PN 16 und PN 25 erhältlich und universell einsetzbar.

Wie alle Ventile der neuen Acvatix-Generation besitzen auch die druckkompensierten Modelle ein optimiertes Strömungsdesign, das bei gleicher Nennweite (DN) bis zu 30 Prozent höhere Durchflusswerte (kvs) erlaubt. Durch den Einsatz kleinerer Ventile mit gleichem kvs-Wert lassen sich in bestehenden und neuen Installationen Kosten einsparen. Gleichzeitig reduziert das optimierte Strömungsdesign sogenannte Totzonen, was ebenfalls zu Kosteneinsparungen und höherer Energieeffizienz führt. Durch die Verkleinerung der Umlenkzone im Ventil werden außerdem störende Geräusche im hydraulischen System reduziert.

Die druckkompensierten Ventile der Acvatix-Familie sind Teil des Siemens-Umweltportfolios, mit dem das Unternehmen im Geschäftsjahr 2011 einen Umsatz von rund 30 Milliarden Euro erzielte. Das macht Siemens zu einem der weltweit größten Anbieter von umweltfreundlicher Technologie. Kunden haben mit entsprechenden Produkten und Lösungen des Unternehmens im selben Zeitraum fast 320 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO2) eingespart, das ist so viel, wie Berlin, Delhi, Hongkong, Istanbul, London, New York, Singapur und Tokio in Summe an CO2 jährlich ausstoßen.