Einblick in die Zukunft der Energieerzeugung

Ukrainische Energiefachleute zu Gast in Bottrop

Dienstag, 6. Dezember 2016

Wie lässt sich der Energiesektor in der Ukraine modernisieren und effizienter machen? Wie wird er wettbewerbsfähiger und unabhängiger von Russland? Fragen, die sich die Leiter von staatlichen und privaten Energieunternehmen der Ukraine im Juni bei einem Besuch in Nordrhein-Westfalen stellten. Eingeladen zu dem Seminar „Professionalisierung und Stabilisierung der ukrainischen Energieverwaltung“ hatte das Energieinstitut Hamm (eih) – mit dabei auf der Veranstaltung in Bottrop: die Siemens Division Building Technologies. Britta Bergmann, Wolfgang Lütkeniehoff und Alexander Gelb stellten den Gästen bei ihrem Vortrag „Efficiency Building Automation – Energie sparen bei vollem Komfort“ die Themen Agility & Energie und Distributed Energy Systems vor.

Alternativen und Zukunft aufgezeigt

Siemens gab Antworten auf die Fragen der Ukrainer. Building Technologies stellte sein Leistungsportfolio vor und zeigte, wie sich Energie künftig viel effizienter nutzen lässt, etwa mit integrierter Raumautomation. Am Beispiel eines Bürogebäudes wurde transparent, wie sich in einem ganzheitlich betrachteten Gebäude alle Potenziale der Energieeinsparung voll ausschöpfen lassen. Nachhaltigkeit und Sicherheit für den Betreiber und den Nutzer sowie die einfache Bedienung und Überprüfung komplexer Systeme inklusive.

Thema Nummer zwei waren dezentrale Energiesysteme. Die Region West informierte umfassend von der Erzeugung bis zum Energieverbrauch und stellte sein Kompetenzzentrum Dezentrale Energie Systeme (DES) vor. Mit umfassenden Daten über dezentrale Erzeugungsquellen, Speichersysteme, Energieautomatisierung und -management sowie Elektrifizierung und Leistungselektronik bekamen die Energieexperten aus der Ukraine einen Überblick über das, was auf dem Energiesektor läuft – und das, was kommt.

Mit seinem Kompetenzzentrum Dezentrale Energie Systeme (DES) unterstützt Siemens den Trend zu flexiblen, intelligenten und dezentralen Systemen mit verschiedenen Akteuren.