Ein Quantensprung in Richtung Digitalisierung

Erste FS20-Anlage an Siemens Common Remote Service Platform angebunden

Dienstag, 6. Dezember 2016

Funktioniert: Bei der Firma Kunststoffverarbeitung Gilbert im schwäbischen Schwaigern wurde das FS20-Brandmeldesystem auf das Siemens Remoteservice Center in Essen aufgeschaltet.

Klingt normal, ist aber ein Meilenstein: Im schwäbischen Schwaigern haben zwei Techniker der Stuttgarter Siemens-Niederlassung das FS20-Brandmeldesystem des Kunden Kunststoffverarbeitung Hermann Gilbert GmbH & Co. KG auf das Siemens Remoteservice Center in Essen aufgeschaltet.

Tatsächlich ist dies ein Schritt in die digitale Zukunft der Siemens Division Building Technologies. Denn mit dem Anschluss an die Common Remote Service Platform (cRSP) informieren sich unsere Spezialisten per Ferneinwahl über Anlagen- und Betriebszustände, erstellen bei Störungen eine erste Diagnose und leiten Schritte zur Entstörung ein. Bei zahlreichen Kraftwerken, Windparks, Industrie-, Verkehrstechnik- und Medizintechnikanlagen hat sich die Plattform bereits bewährt, auch die Optimierung der Gebäudeperformance für Energieeffizienzmaßnahmen und Energiemonitoring baut auf Remotezugängen auf.

Entscheidende Vorteile für die Kunden

„Die Fernaufschaltung mit der cRSP-Technik bringt einen entscheidenden Vorteil für unsere Kunden, um ihre Systemverfügbarkeit und Anlageneffizienz zu optimieren beziehungsweise zu steigern sowie für die Zukunft sicherzustellen“, erläutert Thomas Prang von der Region Südwest. Die Plattform bietet neben hohen Sicherheitsstandards eine Vielzahl an Möglichkeiten und bedeutet einen Quantensprung in Richtung Digitalisierung. So bietet Building Technologies inzwischen für zahlreiche Systeme zusätzlichen Nutzen dank Bedienerunterstützung und einer schnelleren Analyse bei Störungen.

Patrick Schweiger von Building Technologies ergänzt: „Remoteunterstützung ist die Basis vielfältiger neue Dienstleistungen für unsere Kunden rund um die Gebäudetechnik für Brandschutz, Sicherheit und Gebäudeautomation. Dass wir jetzt auch das FS20-Brandmeldesystem aufschalten können, ist ein weiterer Vorteil.“