Smarte Räume: Die Zukunft der Arbeit wird spannend

Siemens-Experten zeigen ihre Vision für den smarten Arbeitsplatz von morgen

Mittwoch, 28. November 2018

Disruption, Digitalisierung, New Work – Buzzwords, die seit Jahren Wirtschaft und Medien bewegen. Fest steht: Die Wirtschaft verändert sich. Herkömmliche Produkte und Lösungen haben es schwer, wettbewerbsfähig zu bleiben. Unternehmen müssen sich immer schneller verändern, neue Ideen entwickeln und ihre Produktivität steigern.

Wie produktiv jemand ist, berechnet sich bisher so: Im Büro verbrachte Zeit geteilt durch fertig gestellte Aufgaben gleich Produktivität. Aber passt das noch in eine Zeit, in der es praktisch überall möglich ist, online zu arbeiten? Muss weiter gedacht werden? Und welche Rolle spielt der Raum, der Arbeitsplatz selbst? Immerhin verbringen Menschen in der westlichen Welt rund 90 Prozent ihrer Zeit in Gebäuden – aber 85 Prozent nennen ihr Arbeitsumfeld laut einer aktuellen Umfrage einen „Produktivitätskiller“.

„Das Gebäude als Interface zwischen Mensch und Raum“
„Die Arbeit wird immer komplexer und projektbezogener, fordert mehr und mehr Flexibilität von den Mitarbeitern“, prophezeit Daniel Schröder, Vice President und Leiter des globalen Smart Space Programms bei der Division Building Technologies von Siemens. „Gebäude müssen jetzt und in Zukunft aktiv dabei unterstützen und ein ebenso flexibles Arbeitsumfeld bieten.“ Und Franziska Dolak, R&D Innovations Managerin bei Siemens, ergänzt: „Das Gebäude ist künftig nicht mehr der Hauptdarsteller, die Nutzer und ihre Bedürfnisse müssen in den Mittelpunkt rücken. Nur so können sie sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren und nachhaltig produktiv arbeiten.“

In ihrem spannenden Artikel „Das Gebäude als Interface zwischen Mensch und Raum“ definieren die beiden Experten Produktivität völlig neu, zeigen die Herausforderungen für die Gebäudeautomation – und bieten einen Blick in die Zukunft der vernetzten Arbeit in smarten Räumen.