Big Data? Smart Data!

Digitale Servicepakete machen Gebäude energieeffizienter

Mittwoch, 28. November 2018

Überall wird von den Chancen der Digitalisierung und der Nutzung von Daten gesprochen. Aber was bedeutet das genau? Und wie wirkt sich das auf den Gebäudemarkt aus?
 „In modernen, smarten Gebäuden liefern bereits heute Geräte eine Vielzahl von Daten, die Chancen zur Optimierung bieten“, sagt Roland Piel, Leiter Service im Bereich Digital Building. Das Sammeln von Daten darf allerdings kein Selbstzweck sein. „Damit uns diese Informationen nutzen, müssen wir uns einige Fragen stellen. Was wollen wir mit ihrer Hilfe erreichen? Wie machen wir also aus Big Data Smart Data?“

Zwei neue digitale Servicepakete von Siemens helfen Betreibern jetzt dabei, ihre Gebäudedaten optimal einzusetzen. „Mit den beiden Services Energy Data Management Pure und Building Data Explorer erhalten Energie- und Facility Manager tagesaktuelle Einblicke in die Funktion ihrer Gebäude“, erläutert Piel.

Daten managen – Energie sparen
Effizienz ist das Stichwort beim Energy Data Management Pure. Viele Betreiber scheuen den Aufwand, jeden Tag manuell den Energieverbrauch ihrer Gebäude zu erfassen. Sie können dank dem neuen Service einfach ins Energiedatenmanagement einsteigen. Energy Data Management Pure importiert automatisch und tagesaktuell die Verbrauchsdaten vom Energieversorger und bietet viele Analyse- und Berichtstools. Auf einem übersichtlichen Dashboard sehen Immobilienverantwortliche aktuelle Verbrauchswerte und können den Energieverbrauch ihrer Gebäude über verschiedener Perioden hinweg, zum Beispiel monatlich, jährlich etc., miteinander vergleichen. Dabei werden Witterungseinflüsse separat dargestellt. Das Ergebnis: Bisher nicht erkannte Optimierungspotenziale für einen sparsameren Betrieb.

Das Internet of Things optimal nutzen
Das „Internet of Things“ macht auch vor Heizung- und Klimageräten nicht halt und erhält Einzug in das Gebäude. Der Building Data Explorer erfasst automatisch bis zu 200 Datenpunkte über BACnet, wertet sie aus und hält sie zur Langzeitanalyse vor. Dank dem neuen Service können Anlagenbetreiber unterschiedlichste Anlagendaten überwachen, von Fensterkontakten bis hin zu einzelnen Ventilstellungen. Frei definierbare Regeln erlauben die schnelle Analyse großer Datenmengen, um den laufenden Betrieb zu optimieren.

Roland Piel resümiert: „Big Data wird zu Smart Data, wenn die bestehenden Daten genutzt werden und auch großen Informationsmengen schnell und einfach analysiert werden können. Die beiden neuen Mitglieder unserer Siemens-Digital-Service-Familie sind genau dafür optimiert.“