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Siemens und Ministerium für Bildung Rheinland-Pfalz kooperieren

Das Land Rheinland-Pfalz und die Siemens AG schließen einen Kooperationsvertrag zur praxisnahen Fortbildung von Lehrkräften an berufsbildenden Schulen ab.

Den Vertrag dazu haben heute Staatsministerin Dr. Stefanie Hubig und Edgar Eiser, Sprecher der Siemens-Niederlassung Mittelrhein, unterzeichnet. Themenschwerpunkt der Kooperation ist die Digitalisierung, Industrie 4.0 und das damit verbundene Automatisierungskonzept „Totally Integrated Automation“.

Im Rahmen der Bildungspartnerschaft wird Siemens mehrtägige Fortbildungsveranstaltungen mit erfahrenen Referenten anbieten. Die Inhalte orientieren sich an den Rahmenlehrplänen und werden auf die Erfordernisse der Berufsbildenden Schulen in Rheinland-Pfalz zugeschnitten. Insbesondere gilt das für die Bildungsgänge, bei denen die Automatisierungs- und Antriebstechnik im Lehrplan enthalten sind. Dazu gehören auch die neuen lernfeldorientierten Berufe der Elektro- und Metalltechnik sowie der Mechatronik. Dabei werden die Lern- und Lehrunterlagen auf dem Gebiet der Industrieautomatisierung in enger Zusammenarbeit kontinuierlich aktualisiert und weiterentwickelt.

Die Lehrerfortbildungen werden an Berufsbildungszentren mit den erforderlichen Ausbildungseinrichtungen zur Automatisierungs- und Antriebstechnik durchgeführt.

„Gut ausgebildete Fachkräfte und qualifizierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind das Rückgrat zukunftsfähiger Unternehmen und eines starken Wirtschaftsstandortes Rheinland-Pfalz“, betonte Stefanie Hubig anlässlich der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages. „Durch die Kooperation mit Siemens stärken wir den Wissens- und Technologietransfer aktueller Entwicklungen im Bereich der Automatisierungs- und Antriebstechnik an den berufsbildenden Schulen zeitnah und nachhaltig. Ein wichtiger Baustein dabei ist die gezielte Lehrkräfte-Fortbildung“.

„Wir bieten den Lehrerinnen und Lehrern in enger Abstimmung mit dem Bildungsministerium ein umfassendes Kursangebot rund um Antriebs- und Automatisierungstechnik an“, so Eiser. „Behandelt werden neueste technische Trends in der Industrieautomatisierung, die damit aktuell und zeitnah in den Unterricht integriert werden können. Innovationen wie Industrie 4.0 sorgen für eine rasante Weiterentwicklung in der Industrieautomatisierung. Entsprechend wichtig ist der Wissenstransfer zwischen beruflicher Ausbildung und Arbeitswelt.“

Joachim Kessler, Leiter des federführenden Programms „Siemens Automation Cooperates with Education“ (SCE), ergänzte: „Ausbildung ist Zukunft. Deshalb unterstützen wir berufsbildende Schulen mit unserem industriellen Wissen. Die Kooperation zahlt sich für beide Seiten gleichermaßen aus: Für die Berufsbildenden Schulen, da sie ihren Unterricht an den Stand der Technik anpassen können, und für die Unternehmen, denen später Nachwuchskräfte mit dem nötigen Fachwissen zur Verfügung stehen.“

Die Ausarbeitung der praxisnahen Schulungen erfolgt Siemens-seitig im Rahmen von „Siemens Automation Cooperates with Education“ (SCE). Mit diesem Programm unterstützt Siemens weltweit Bildungs- sowie Forschungs- und Entwicklungs-Einrichtungen im Bereich Industrie-Automatisierung bei ihrem Lehrauftrag – in Form von Partnerschaften und Know-how-Transfer und unterstützt Lehrende auf dem Weg zu Industrie 4.0.

> Mehr Informationen zu SCE

17.06.2019