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Bäume statt Papier

Die Siemens Niederlassung Nürnberg schenkt der Stadt Nürnberg drei Bäume für den öffentlichen Raum.

  • Siemens Niederlassung Nürnberg spendet Stadt drei Bäume

  • Im Rahmen des Projekts „Papierlose Niederlassung“ 44 Container mit Altpapier entsorgt

  • Mit der Aktion #Guter Vorsatz nachhaltigen Impuls gesetzt

Die Spende ist das Ergebnis einer Entsorgungsaktion in der Niederlassung, bei der für jeden Container mit Altpapier und Aktenordnern ein bestimmter Betrag von der Betriebsleitung gespendet wurde. Herausgekommen ist die Summe von 2.400 Euro, für die drei Straßenbäume angeschafft werden konnten. Die Bäume stehen bereits im Bezirk Bärenschanze in der Beckstraße, der Georg-Hennch-Straße sowie der Hasstraße. Bürgermeister Christian Vogel sagte bei der offiziellen Übergabe der Baumspende: "Straßenbäume sind nicht erst in Zeiten des Klimawandels von enormer Bedeutung für das Stadtklima. Umso mehr freuen wir uns, dass die Nürnberger Niederlassung der Siemens AG gleich drei Bäume gespendet hat - und das in einem Stadtteil, der stark verdichtet, industriell geprägt und von so großen Straßen wie der Fürther Straße durchzogen ist. Unser herzlicher Dank geht daher an das Unternehmen und an den Nachwuchskreis, der das Engagement ermöglicht hat."

Die Digitalisierung zieht nicht nur in Fabrikhallen ein, in den Verwaltungen ist sie schon längst Alltag. Trotz Computer, Mobilgeräten und ausreichend elektronischer Speicherkapazitäten sind Schränke voller Ordner, Broschüren, Akten und ausgedrucktem Schriftverkehr weiterhin Normalzustand in vielen Büros. Ein Grund für die Betriebsleitung der Siemens Niederlassung Nürnberg diesem Umstand entgegenzusteuern. „Papier ist in Büros mit durchgehender IT-Infrastruktur nicht mehr zeitgemäß und weitestgehend vermeidbar“, sagte Jürgen Amedick, Sprecher der Siemens Niederlassung Nürnberg. Mit dem Siemens-Office-Konzept, das 2020 in der Niederlassung eingeführt wird, soll der Ordner-Bestand auf ein Minimum reduziert und die Schreibtische von Ballast befreit werden. „Das bedeutet aber auch einen verantwortungsvollen Umgang mit der Ressource Papier“, betonte Amedick. Im Rahmen des Projekts „papierlose Niederlassung“ wurden alle Mitarbeiter*innen aufgefordert, sich von alten Papierunterlagen, Katalogen, Broschüren und überflüssigen Aktenbeständen zu trennen. Der Siemens-Nachwuchskreis am Standort entwickelte dazu ein Konzept, das von der Erfassung der Schrankflächen und papierintensiven Prozesse bis hin zur Entsorgung reichte. Durch gezieltes Bereitstellen von Information, Anleitungen, Tools werden den Mitarbeiter die Vorteile einer „digitalen Arbeitsweise“ aufgezeigt.

Um einen zusätzlichen Ansporn für die Mitarbeiter zu generieren, entwickelte der Nachwuchskreis unter dem Motto #Guter Vorsatz die Idee der Baumspende. „Wir wurden vom Erfolg unserer Aktion völlig überrascht“, berichtet Teilprojektleiterin Sinah Scholz. Bei der Entsorgungsaktion wurden im Zeitraum von Februar bis April 2019 rund 44 Container mit einem Gesamtvolumen von 10.740 Litern gefüllt. Dies entspricht hochgerechnet einer entsorgten Altpapiermenge von knapp einer Tonne Papier (950 kg) oder 190.080 DIN A4-Seiten. Dafür stellte die Leitung eine Spende in Höhe von 2.400 EUR für ein sozial-ökologisches Projekt zur Verfügung.

„Wir haben uns gemeinsam für die Baumpflanzaktionen des Servicebetriebes Öffentlicher Raum entschieden“, erklärt Amedick. „Denn im Zuge des bevorstehenden Umzugs der Niederlassung an den Siemens Campus Erlangen wollen wir ein Zeichen der Nachhaltigkeit und Verbundenheit mit der Stadt Nürnberg und der Region setzen.“

03.06.2019