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Neuer Werkleiter bei Siemens Regensburg

Wechsel an der Spitze des Siemens-Werks in Regensburg

Robert Reitinger hat mit Wirkung zum 1. März 2019 die Werk- und Standortleitung bei Siemens Low Voltage Products in Regensburg übernommen. Er folgt damit Johann Kress, der zu Siemens nach Erlangen wechselt. Reitinger ist seit zwölf Jahren beim Unternehmen und hat diverse verantwortungsvolle Fachfunktionen an den Standorten Amberg und Regensburg wahrgenommen.

Seine berufliche Laufbahn startete der Ingenieur des Maschinenwesens mit der Fachrichtung Produktions- und Fertigungstechnik im Jahr 1996 bei Siemens Halbleiter (ab 2000 Infineon Technologies) in Regensburg, wo er als Fertigungs- und Kapazitätsplaner tätig war. Hier absolvierte er auch eine zweijährige Delegation nach Morgan Hill, USA. 2007 kam Reitinger als Produktionsexperte zu Siemens in Amberg und wechselte 2016 nach Regensburg. Seit 2011 leitete er verschiedene Forschungs- und Entwicklungsprojekte, unter anderem ein Programm zur Optimierung der Herstellungskosten sowie die Koordination eines globalen Entwicklungsteams mit Standorten in Deutschland, Tschechien, USA und China. In seinen vielfältigen Verantwortungsbereichen erwarb der 50-jährige gebürtige Oberpfälzer tiefe Einblicke und praktische Kenntnisse in die Anforderungen der modernen digitalen Fertigung.

„Die Digitalisierung verändert tiefgreifend und auf Dauer die Produktionsprozesse, auch in unserem Regensburger Werk“, sagt Reitinger. „Ich möchte den Transformationsprozess, den Werk und Mitarbeiter in den kommenden Jahren durchlaufen werden, verantwortungsvoll leiten und begleiten. Wir haben innovative Produkte sowie qualifizierte und motivierte Mitarbeiter. Dies und unsere Innovationskraft sind wichtige Garanten dafür, dass uns der Sprung in die Digitalisierung gelingt.“

Seit der Standortgründung im Jahr 1948 produziert Siemens in Regensburg hochwertige Schutzkomponenten für die Elektroinstallation. Die Schwerpunkte liegen auf Fehlerstrom-Schutzschaltern, Leitungsschutzschaltern sowie dem Brandschutzschalter als Innovationsprodukt. Der Standort ist heute nicht nur zentrales Fertigungs- und Kompetenzzentrum für Schutzschalttechnik, sondern auch internationaler Hauptsitz des Siemens-Geschäftsbereichs Low Voltage Products. Der Geschäftsbereich ist auf Produkte und Systeme für die elektrische Energieverteilung in Industrie, Infrastruktur und Gebäude spezialisiert. Als Teil von Siemens Smart Infrastructure beschäftigt Low Voltage Products zirka 12.500 Mitarbeiter weltweit, davon rund 1.150 in Regenburg.

22.05.2019