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Siemens führt erfolgreiches Programm zur Integration von Flüchtlingen fort

  • Förderklassen und Praktikumsprogramm für Geflüchtete erneut verlängert

  • Rund 100 jugendliche Flüchtlinge ohne Ausbildung werden auf Berufsleben vorbereitet

  • Praktikumsprogramm bietet Orientierung für bereits qualifizierte Flüchtlinge

  • Seit 2016 bereits 350 Plätze in Förderklassen und 330 Praktika ermöglicht

Mit dem Ziel, geflüchtete Menschen möglichst rasch in den Arbeitsmarkt zu integrieren, setzt Siemens sein Programm zur Integration von Flüchtlingen fort. Förderklassen für jugendliche Flüchtlinge sowie das Praktikumsprogramm starten bereits im vierten Jahr in Folge. Am Standort Erlangen gibt es dieses Jahr zusätzlich einen Schnuppertag für geflüchtete Menschen bei Siemens und Siemens Healthineers.

Förderklassen für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben

An den Standorten Berlin, Düsseldorf, Erlangen, Karlsruhe und Leipzig haben bereits zum vierten Mal in Folge rund 100 Förderschüler bei Siemens mit dem Unterricht begonnen. Die Förderklassen richten sich an Flüchtlinge, die ohne
Schulabschluss oder Ausbildung nach Deutschland gekommen sind. In Erlangen starten dieses Jahr erstmals auch drei geflüchtete Mädchen in den Förderunterricht. Während der sechsmonatigen Maßnahme stehen die Vorbereitung auf eine spätere Berufsausbildung und der Erwerb von deutschen Sprachkenntnissen im Vordergrund. Das Programm wird gemeinsam mit den jeweiligen Agenturen für Arbeit als ausbildungsvorbereitende Maßnahme durchgeführt. Es besteht aus sprachlichem Förderunterricht und einem berufsvorbereitenden Training bei Siemens. Die Teilnehmer stammen dieses Jahr vorwiegend aus Afghanistan, Armenien, Eritrea, dem Irak, Iran, Kenia, Marokko und Syrien. In den ersten
Wochen absolvieren sie Sicherheitseinweisungen und lernen Werkzeuge, Materialien und Maschinen in der Siemens-Ausbildung kennen.

„In Deutschland bieten wir derzeit rund 5.700 jungen Menschen eine fundierte Ausbildung bei Siemens. Zusätzlich bilden wir über 2.000 Jugendliche für andere Unternehmen aus. Diese Erfahrungen können wir bei der Integration von Flüchtlingen einbringen“, sagt Barbara Ofstad, Leiterin der Siemens Professional Education in Deutschland. „Mit den Förderklassen wollen wir junge Menschen an das berufliche Umfeld in Deutschland heranführen und ihnen so eine Perspektive eröffnen. Die positiven Erfahrungen aus den vergangenen Jahren haben uns darin bestärkt, das Programm weiter fortzuführen.“ Seit Beginn der Initiative haben rund 350 jugendliche Flüchtlinge eine Förderklasse bei Siemens besucht und damit den Grundstein für einen erfolgreichen Start in ihr Berufsleben gelegt. Mehr als die Hälfte der Förderschüler aus den ersten Jahren konnten sich für eine Ausbildung qualifizieren.

„Das Engagement aller Beteiligten ist überwältigend“, freut sich Katrin Sternkopf, Koordinatorin der Förderklassen bei Siemens. „Es ist eine spannende Aufgabe und Herausforderung, die den persönlichen Horizont erweitert – nicht nur für unsere Förderschüler, sondern auch für alle Siemens-Mitarbeiter, die sich am Programm beteiligen und einbringen.“

Praktikumsprogramm für bereits qualifizierte Flüchtlinge

Neben den Förderklassen stehen auch 2019 wieder Praktikumsplätze für bereits qualifizierte Flüchtlinge an insgesamt 23 Siemens-Standorten zur Verfügung. Dieses Praktikumsprogramm ist darauf ausgerichtet, geflüchtete Menschen in den
Arbeitsmarkt zu integrieren. Der Erwerb praktischer Kenntnisse und Erfahrungen zur Vorbereitung auf einen Berufseinstieg steht hier im Vordergrund. Seit Beginn der Initiative 2016 absolvierten über 330 Flüchtlinge ein Praktikum bei Siemens. Durch die Praktika konnten Einstellungen, Wechsel in die Ausbildung, die Übernahme als Leiharbeitskraft oder die Beschäftigung bei einem anderen Unternehmen ermöglicht werden.

„Viele Flüchtlinge haben bereits eine fundierte Ausbildung. Darauf aufbauend geben wir ihnen die Chance, einen Konzern und das Arbeitsleben bei Siemens kennenzulernen, bauen ihre Kompetenzen weiter aus und fördern so ihre Integration
in die Gesellschaft und in den Arbeitsmarkt“, so Jörg Pohl, Projektleiter für die Praktika für Flüchtlinge.

Schnuppertag für geflüchtete Menschen in Erlangen

Ergänzend zu den Förderklassen und Praktika haben Siemens und Siemens Healthineers einen Schnuppertag für geflüchtete Menschen am Standort Erlangen als Pilotprojekt ins Leben gerufen. Die Initiative richtet sich an geflüchtete
qualifizierte Menschen, die eine Arbeit suchen und sich für Siemens und Siemens Healthineers interessieren. Während des Schnuppertags erhalten die Teilnehmer einen Einblick in den Großkonzern und bekommen ein Bewerbungstraining. Die Maßnahme soll die Arbeitsmarktintegration der geflüchteten Menschen fördern.

03.04.2019