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Blick in die Zukunft: Girls’ Day bei Siemens

Mädchen-Zukunftstag 2019

  • 26 Siemens-Standorte bieten vielfältiges Programm am Mädchen-Zukunftstag

  • Rund 700 Mädchen und junge Frauen erkunden Werkstätten, Ausbildungszentren, Büros und Labore bei Siemens in Deutschland

Trotz hervorragender Qualifizierung für technische Berufe wählt eine Vielzahl junger Frauen immer noch einen kaufmännischen Ausbildungs- oder Studiengang. Deshalb haben das Bundesministerium für Bildung und Forschung, der Deutsche Gewerkschaftsbund und die Initiative D21 bereits 2001 den Girls' Day ins Leben gerufen. Seither haben insgesamt mehr als 1,9 Millionen Mädchen daran teilgenommen. Auch dieses Jahr bekommen Mädchen und junge Frauen zwischen 14 und 19 Jahren wieder die Möglichkeit, einen Tag in bisher eher männerdominierte Berufe hinein zu schnuppern – so auch an 26 Standorten bei Siemens in Deutschland. Von insgesamt 700 Teilnehmerinnen, die heute bei Siemens vielfältige technische Einblicke gewinnen, bauen, löten und programmieren allein über 280 Mädchen an bayerischen Standorten wie Amberg, Bad Neustadt/Saale, Erlangen, Fürth, München, Nürnberg, Regensburg und Ruhstorf/Rott.

Am größten Siemens-Ausbildungsstandort in Berlin machte sich auch Franziska Giffey, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, ein Bild von den vielfältigen Berufsmöglichkeiten für Mädchen. Thomas Leubner, der das Aus- und Weiterbildungswesen bei Siemens leitet, begrüßte die Bundesministerin und sagte:

„Wir bieten hervorragende Ausbildungs- und Karrierechancen bei Siemens. Am Girls‘ Day öffnen wir unsere Türen, um junge Frauen für technische Berufe zu begeistern. Frauen und MINT - das passt zusammen! Die Berufswahl sollte bei jungen Leuten nach ihren Fähigkeiten und Interessen erfolgen und nicht nach Klischees.“

Bundesjugendministerin Dr. Franziska Giffey sagte:

„Wir öffnen jungen Menschen die Augen für Neues und geben ihnen damit mehr Perspektiven und Möglichkeiten. Mädchen können Berufe in Technik und Handwerk ergreifen wie Jungen Berufe in Gesundheit, Erziehung und Pflege. Die Aktionstage sind wichtig, damit Klischees auch in der Arbeitswelt abgebaut werden oder sogar verschwinden. Dafür danke ich allen Unternehmen und Einrichtungen, die einen Girls‘ Day oder Boys’ Day ausrichten und den Jugendlichen ganz praktische Einblicke ins Berufsleben geben.“

Siemens Professional Education geht auch neue Wege in der Gewinnung von motivierten Auszubildenden und startete im Herbst 2018 mit der MINTfluencer-Kampagne eine neue Marketing-Offensive. Das Kunstwort MINTfluencer ist zusammengesetzt aus den Begriffen MINT (für die Bereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik), sowie Influencer, im Netz tätige Multiplikatoren, die insbesondere die Jugend ansprechen. In acht Videos übernehmen Auszubildende und dual Studierende diese Doppelrolle und zeigen sich als echte Meinungsmacher, die mit Kopf und Herz technische Ausbildungs- und duale Studiengänge bei Siemens absolvieren.

Der Girls' Day ist das größte Berufsorientierungsprojekt für Schülerinnen weltweit. Im Jahr 2018 erkundeten rund 100.000 Mädchen Angebote in Technik und Naturwissenschaften, mehr als 10.000 Angebote von Unternehmen und Organisationen waren eingetragen.

Mit rund 10.800 Auszubildenden und dual Studierenden ist Siemens einer der größten privaten Ausbildungsbetriebe weltweit. Siemens investiert in die Aus- und Weiterbildung jährlich weltweit rund 500 Millionen Euro, davon rund 290 Millionen Euro in Deutschland.

Weitere Informationen zur Ausbildung erhalten Interessierte unter www.siemens.de/ausbildung.

28.03.2019