Prozessmanagement in der industriellen Produktion

Die intelligente Verknüpfung von Prozessmanagement mit Automatisierungstechnik und maßgeschneiderte Lösungen für Branchen ist der Schlüssel zum Erfolg – Produktivitätssteigerung in der Industrie.

Unternehmen stehen heute vor großen Herausforderungen: Sie erhalten Zugang zu größeren Märkten, sind aber einem immer härteren Konkurrenzdruck ausgesetzt. Sie sollen kostengünstig, schnell und qualitativ hochwertig fertigen und müssen vorausschauend agieren. Die Erwartungen des Kunden sollen erfüllt werden – gleichzeitig muss nachhaltig gewirtschaftet und die Umwelt geschont werden. Nur wer intelligentes Prozessmanagement betreibt, kann seine Fertigung optimieren, sie schlank, flexibel und energiesparend ausrichten und so maximale Effizienz und Produktivitätssteigerung erreichen.

Jede Branche hat dabei ihre speziellen Anforderungen. Maßgeschneiderte Industrielösungen sind deshalb unabdingbar. Siemens besitzt fundiertes Know-how in verschiedenen Branchen – beispielsweise im Automobilbau und in der Papierindustrie – und unterstützt Unternehmen mit Technologien und Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Das Angebot reicht von der Automatisierungs- und Antriebstechnik über die Produktionssteuerung und Systemintegration mit Industrie-Software bis hin zu passgenauen, effizienten Serviceleistungen.

Durch die Verbindung von leistungsstarker Automatisierungstechnik mit intelligenter Industrie-Software können Unternehmen komplette Fertigungsstätten und -prozesse digital planen, simulieren und bereits vor der Inbetriebnahme optimieren. Das Ergebnis sind deutlich kürzere Markteinführungszeiten bei gleichzeitig höherer Qualität. Weiterer Vorteil für die Unternehmen: Kostensenkung für Energie machen die Firmen wettbewerbsfähiger – und zugleich umweltfreundlicher.

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Prozessmanagement in der industriellen Produktion: Durchgängiger Informationsfluss vom Produkt-Design bis zur Produktion eines Automobils

Fundierte Branchenexpertise für die industrielle Produktion

Steigende Energiepreise und strengere Umweltauflagen werden zum immer größeren Faktor bei den Produktionskosten. Gleichzeitig verringern sich die Entwicklungszeiten immer weiter. Unternehmen in den Fertigungs- und Prozessindustrien zielen deshalb auf höhere Produktivität und Effizienz, unter anderem um ihre Produktionskosten zu senken. Dies können sie aber nur gemeinsam mit einem Industrieausrüster erreichen, der die individuellen Anforderungen ihrer Branche kennt.

Mit führender Technologiekompetenz, der langjährigen Branchenerfahrung und einem einzigartigen Betreuungs- und Servicekonzept begleitet Siemens weltweit unterschiedlichste Branchen über den gesamten Lebenszyklus von Anlagen hinweg. Durch den Einsatz von Software und Automatisierungstechnik können Markteinführungszeiten sowie Kosten für Energie oder Abwasser deutlich gesenkt werden.

Prozessmanagement, Modernisierung und Qualitätssteigerung für Warmbandwalzwerk

Warmbandwalzwerk von ThyssenKrupp: Siemens modernisiert das Werk in Duisburg-Bruckhausen und verbessert Produktqualität und -spektrum.

Individuelle Lösungen für alle Industrien

Unternehmen der Fertigungsindustrie müssen sich der fortschreitenden Globalisierung stellen, komplexe Produkte in kurzer Zeit auf den Markt bringen und zugleich auf Nachhaltigkeit achten, um erfolgreich zu sein. Ein Beispiel ist die Automobilindustrie. Als Impulsgeber für innovative Technologien, herausragende Produktentwicklung und optimierte Produktionsprozesse setzt sie in der Fertigungsindustrie oft neue Maßstäbe. Siemens ist hier ein langjähriger Technologiepartner und nicht nur bestens mit der Produktion von Automobilen vertraut, sondern weiß auch genau, worauf es in den verschiedenen Märkten ankommt: von der flexiblen Teile-Identifizierung und Standardisierung von Shop-Floor-Technologien für Daimler über eine Platinenschneidanlage mit Motion-Control-Automatisierung für VW bis hin zu Energiemanagement-Lösungen für Audi und BMW.

Auch die sogenannten Hybridindustrien wie Nahrung und Genuss, Pharma und viele andere Konsumgüter brauchen einen Partner, der die Vorgänge in der Prozess- und Fertigungsindustrie optimieren kann. Siemens zählt zu den weltweit führenden Anbietern von Lösungen für Prozess- und Verpackungsautomatisierung sowie Softwarelösungen, die Forschungs- und Entwicklungsteams der Hybridindustrien unterstützen. Zugleich ist das Unternehmen Weltmarktführer für Brauereitechnik und liefert unter anderem Lösungen für Energieversorgung, Automatisierung, Prozesssteuerung und Wasseraufbereitung. Dank Siemens konnte die Brauereigruppe Spaten-Franziskaner-Löwenbräu ihren Wasserverbrauch über einen Zeitraum von drei Jahren um mehr als 7 Prozent senken.

Von der Prozessoptimierung durch Prozesssteuerung und Automatisierungstechnik

Siemens hat die Spaten-Franziskaner-Löwenbräu Gruppe mit modernsten Brauerei-Lösungen ausgestattet.

Bleibt noch die Prozessindustrie: Hier sind Zuverlässigkeit, Produktivität, Qualität und Sicherheit die wichtigsten Erfolgsfaktoren für Unternehmen. Siemens hat auch dafür die richtigen Lösungen, um die Produktion effizient zu automatisieren. Zudem unterstützen erfahrene Service-Teams die Betreiber der Anlagen bei Design, Inbetriebnahme, Bedienung und Wartung. Egal welche Branche: Siemens weiß, worauf es in den verschiedenen Märkten ankommt. Mit Siemens-Lösungen können Unternehmen ihre gesamte Wertschöpfungskette von der Entwicklung bis zur Produktion optimieren – und das auf allen Unternehmensebenen.

IT-Lösungen aus einer Hand

Die Informationstechnik spielt bei integrierten Lösungen eine entscheidende Rolle. Automatisierungstechnologien sind zwar längst ein selbstverständlicher Bestandteil der Industrie geworden, doch oft handelt es sich dabei noch um Insellösungen, die nicht digital miteinander kommunizieren können. Der Durchbruch zu einer durchgängigen Vernetzung aber steht kurz bevor. Ein Beispiel für IT-Lösungen aus einer Hand ist der „virtuelle Prototyp“ im Werkzeugmaschinenbau, bei dem die Testphase am PC erfolgt.

IT-Lösungen: Virtuelle Maschine

Die „Virtuelle Maschine“, eine Eins-zu-eins-Nachbildung einer Werkzeugmaschine auf einem PC, reduziert Entwicklungskosten und Markteinführungszeiten.

Industrieller Service für Effizienzsteigerung

Ob Fertigungs- oder Prozessindustrie – angesichts des hohen Kostendrucks, steigender Energiepreise und immer strengerer Umweltauflagen wird Service für die Industrie zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor. Mit technologiebasierten Services über den gesamten Lebenszyklus werden Ausfallzeiten von Maschinen und Anlagen minimiert, der Einsatz von Personal und Betriebsmitteln optimiert – und damit die Wettbewerbsfähigkeit erhöht.

Investitionen sichern

Services für die Industrie beginnen bei der Beratung zur Produktionsplanung, gehen über Montage, Inbetriebnahme bis hin zur Wartung und Modernisierung. Dabei sind die Unternehmen auf einen starken Partner angewiesen, der ihnen mit hohem Industrie und Technologie-Know-how, Branchenexpertise und maßgeschneiderten Servicelösungen zur Seite steht. So können sie sich auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren und ihre Investitionen sichern.

Siemens unterstützt Industrieunternehmen in allen Schritten mit produkt-, system- und applikationsnahen Services über den gesamten Lebenszyklus einer Anlage. Damit werden Ausfallzeiten und der Einsatz von Ressourcen reduziert. Das Ergebnis ist höhere Produktivität und Effizienz bei gleichzeitiger Kostensenkung.

Technologiebasierter Service: Produktivitäts- und Effizienzsteigerung

Technologiebasierte Services tragen dazu bei, die Produktivität, Flexibilität und Effizienz
zu steigern.

Flexible Fernwartung

Beispiel Wartung: Hohe Verfügbarkeit und kurze Reparaturzeiten sind aufgrund steigender Komplexität und mehreren Standorten weltweit nicht immer einfach zu gewährleisten. Hier stellt die Fernwartung einen wirkungsvollen Service dar. Mit der Remote Service Plattform bietet Siemens eine standardisierte Infrastruktur und ermöglicht so den optimalen Fernzugriff auf industrielle Anlagen und Systeme. Bei Kunden aus unterschiedlichen Branchen werden so nicht nur nachhaltig Reparaturzeiten und -kosten reduziert.

Fernwartung AIDA Cruises

AIDA Cruises kann mit Remote Service per Satellit Informationen der Bordsysteme ihrer Kreuzfahrtschiffe überall auf der Welt einsehen. Bei Bedarf liegt im nächsten Hafen bereits das erforderliche Ersatzteil bereit. © AIDA Cruises

Energie und Ressourcen managen

Ein weiteres wichtiges Thema für die Industrie ist das Energiemanagement. Energie effizient einzusetzen und Ressourcen zu schonen zahlt sich sowohl für die Umwelt als auch für jedes Unternehmen aus. Siemens bietet integrierte Lösungen, die alle technischen und organisatorischen Potenziale für ein erfolgreiches Umweltmanagement erschließen. Experten unterstützen bei der Konzeption und Implementierung systematischer Lösungen im Energie- und Umweltmanagement, so dass im gesamten Unternehmen eine maximale Energieeffizienz und ein optimierter Wasserverbrauch möglich werden. Für den Papierhersteller Felix Schoeller führte Siemens in zwei Anlagen eine Energieanalyse durch. Durch die anschließend umgesetzten Maßnahmen konnte das Unternehmen seine Energiekosten um neun Prozent senken.

Die Notwendigkeit einer hohen Verfügbarkeit von Maschinen und Anlagen verlangen zudem Services rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr. So stellt Siemens mit seinem Online Support für Industriekunden jederzeit eine umfassende Informations- und Kommunikationsplattform für Service- und Supportthemen bereit und unterstützt bei Auswahl und Anwendung der Produkte. Fragestellungen lösen Kunden direkt und selbständig mit Hilfe der FAQs, durch den Austausch untereinander im Technical Forum oder durch Anfragen an Siemens-Experten im Technical Support. Die Inhalte sind in sechs Sprachen zugänglich und überall verfügbar – auch über Mobile App.

Das zeigt: Mit technologiebasierten Serviceleistungen lassen sich Maschinen und Industrieanlagen zuverlässiger und mit höherer Rentabilität und Effizienz betreiben. Darüber hinaus sorgen auch technische Beratung und Engineering-Unterstützung, die auf dem breiten Erfahrungsschatz der Siemens Experten basieren, für maximale Produktivität.

Online Support für Industriekunden

Der Online Support steht Industriekunden rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr zur Verfügung.

Nahtlos vom Produktdesign zur Fertigung

Produzierende Unternehmen stehen vor größeren Herausforderungen als je zuvor: Knappe Zeit bis zur Markteinführung, engere Gewinnspannen und zunehmende Komplexität bei Produkten und Fertigung erfordern kluge Entscheidungen nicht nur bei der Produktentwicklung und im Anlagenbau, sondern auch in der Fertigungstechnik und bei Herstellungsprozessen.

Hier hilft die richtige Software: Siemens kann für den gesamten Produkt- und Produktionsentstehungsprozess durchgängig und aufeinander abgestimmte Softwarelösungen anbieten. Die Kombination aus Product Lifecycle Management (PLM) und Automatisierungssoftware und -technik führt zu einer erheblichen Produktivitätssteigerung und besserer Wettbewerbsfähigkeit. Für Siemens-Kunden reduziert sie die Markteinführungszeit eines neuen Produkts um bis zu 50 Prozent.

Produktionssteuerung: Klügere Entscheidungen, bessere Produkte

Siemens PLM Software versetzt Unternehmen in die Lage, einen Produktlebenszyklus effizient und kosteneffektiv zu steuern – von Konzeption und Design, über Produktion und Kundendienst bis zum Auslaufprozess. Einige Beispiele: Das Teamcenter verwaltet Produktinformationen von Kundenanforderungen über Produktentwicklung und Fertigung bis zu Service und Entsorgung. Die Software NX liefert CAD/CAM/CAE-Anwendungen für Industriedesign, Produktentwicklung, technische Analysen, Fertigung und Simulation. Und Tecnomatix hat die Tools zur Fertigungsoptimierung und -planung sowie Anlagensimulation.

Optimierte Prozessorganisation und Fertigungssteuerung mit PLM-Software

PLM-Software schafft und bewertet komplette Produkte und Fertigungsabläufe digital.

Schneller reagieren mit Manufacturing Execution Systemen

Um die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern ist es unerlässlich, dass Unternehmen stets optimal auf aktuelle Marktanforderungen reagieren und ihre Produktionsprozesse daran ausrichten – in Echtzeit. Hier gewinnt effizientes Manufacturing Execution System (MES) mehr und mehr an Bedeutung. Die SIMATIC IT, das MES-Angebot von Siemens, kommt dabei ins Spiel. Damit sorgen Unternehmen für Produktionsoptimierung in ihren Prozessen. Es ist eine umfassende IT-Plattform, die es den Benutzern zum Beispiel ermöglicht, unterschiedliche Produktionsstandorte miteinander zu synchronisieren. Zudem ist das Portfolio mit der virtuellen PLM-Welt kompatibel.

Das Produktivitätsmanagement wird zudem zunehmend in der sogenannten digitalen Fabrik optimiert. Mithilfe dieses virtuellen Abbilds einer realen Fabrik können Produktionsprozesse simuliert und Prozesse verbessert werden. Auf Basis dieser Planung wird dann die reale Fertigung umgesetzt.

Plant Engineering Software

Beim ganzheitlichen Anlagenmanagement kommen weitere Softwarelösungen von Siemens ins Spiel, etwa die integrierte Software COMOS für die Prozessindustrie. COMOS unterstützt beim integrierten Engineering und Betrieb von Industrieanlagen. Sie stellt eine gemeinsame Datenplattform bereit und bietet Anlagenbetreibern und Anlagenplanern eine objektorientierte Softwarelösung, die den kompletten Lebenszyklus von Anlagen und deren Ausstattung abbildet.

Die Kombination von Industriesoftware mit dem Engineering der Automatisierungstechnik und der Antriebstechnik von Siemens verknüpft die Produktplanung mit der Produktion und den Serviceleistungen. Das führt zu erheblicher Produktivitätssteigerung und verbesserter Wettbewerbsfähigkeit: Neue Automodelle können innerhalb eines Jahres auf den Markt gebracht, Flugzeuge in weniger als vier Jahren entwickelt und Mischanlagen für die Chemie- oder Lebensmittelindustrie mit weit geringeren Betriebs- und Kapitalkosten geplant und optimiert werden.

Produktivitätssteigerung mit Automatisierungstechnik

Automatisierungsprodukte und -systeme bedeuten für die Industrie ein enormes Optimierungspotenzial. Sie sorgen für Effizienzsteigerung, etwa durch einen verbesserten Informationsfluss oder eine optimierte Prozessführung. Mit der offenen Systemarchitektur „Totally Integrated Automation“ (TIA) zum Beispiel können kundenspezifische Automatisierungslösungen in allen Branchen realisiert werden. Die sechs charakteristischen Systemeigenschaften (Engineering, Kommunikation, Diagnose, Safety, Security und Robustheit) ermöglichen ein problemloses Zusammenspiel der einzelnen Produkte.

Mit dem TIA-Portal, einem integrierten Engineering-Framework, das auf Effizienz, intuitive Bedienung und Zukunftssicherheit ausgelegt ist, hat Siemens das Engineering neu definiert. Kunden können damit alle Planungs- und Produktionsprozesse in der Automatisierungs- und Antriebstechnik von einem einzigen Bildschirm aus optimal gestalten. Diese bahnbrechende Innovation führt zu Produktivitätssteigerung und höherer Wettbewerbsfähigkeit.

Produktivitätssteigerung  und Wettbewerbsfähigkeit durch Totally Integrated Automation

Engineering mit dem TIA-Portal erlaubt effizienteres Arbeiten.

Fabrik- und Prozessautomation

Eine zentrale Rolle im TIA-Produktspektrum spielen SIMATIC-Steuerungen und ihr Pendant aus der Prozessindustrie: das Prozessleitsystem SIMATIC PCS 7. Beide Systeme verknüpfen Informationen, die durch mit Sensoren verbundene Netzwerke wie PROFIBUS und PROFINET ermittelt werden. Damit steuern und optimieren sie industrielle Produktionsprozesse. SIMATIC erlaubt ein systemübergreifendes Energiemanagement für einen energieeffizienten Gebrauch.

Siemens-Automatisierungslösungen sind skalierbar und lassen sich schnell und kostengünstig an spezifische Anforderungen anpassen. Sie können jederzeit aufgerüstet werden. Für den Kunden bedeutet das höchste Sicherheit bei seinen Investitionen. Er profitiert von der Langzeitverfügbarkeit der Komponenten und von der Möglichkeit einer nahtlosen Migration auf neue Technologien. Selbst Systemanforderungen wie funktionale Sicherheit sind problemlos erweiterbar. Automatisierungskomponenten anderer Hersteller lassen sich über genormte Schnittstellen integrieren.

Automatisierungstechnik und Prozesssteuerung: Totally Integrated Automation Adobe Flash is needed, to display this content.

Totally Integrated Automation: Die Antwort von Siemens auf kundenspezifische Automatisierungslösungen in allen Branchen.

Steuerungen für Werkzeug- und Produktionsmaschinen

Für die computerisierte numerische Steuerung (CNC) von Werkzeug- und Produktionsmaschinen bietet Siemens die durchgängige CNC-Plattform SINUMERIK und das Motion Control System SIMOTION. Mit seinen integrierten Logik- und Technologiefunktionen berücksichtigt es den zunehmenden Einsatz von Mechatronik im Maschinenbau und gewährleistet das optimale Zusammenspiel von Mechanik, Elektronik und Informatik. Um Produktivität und Arbeitskomfort noch weiter zu steigern, setzt zum Beispiel der mittelfränkische Maschinenhersteller Weiler Werkzeugmaschinen aus Emskirchen auf SINUMERIK-Steuerungen.

Energie sparen mit dem richtigen Motor

Bis zu 70 Prozent der eingesetzten Energie in Industriebetrieben wird durch elektrische Antriebe und Motoren verbraucht. Dies zeigt, wie wichtig der Einsatz von Energiesparmotoren ist. Siemens trägt mit modernen Antrieben zu einem ressourcenschonenden Einsatz bei. Über eine Bandbreite von 100 W bis 120 MW bietet Siemens alles: von Komponenten wie elektrischen Antrieben, Motoren, Getrieben und Kupplungen bis zu optimierten Komplettlösungen. So wird ein Maximum an Produktivität, Effizienz und Zuverlässigkeit gewährleistet. Für ein neues Wellpappenrohpapierwerk in Eisenhüttenstadt hat Siemens mit einer energieeffizienten Lösung für Mehrmotorenantrieb den weltweit leistungsstärksten und dabei sparsamen Papiermaschinenantrieb in Niederspannung konzipiert.

Mit SINAMICS bietet Siemens eine Antriebsfamilie, deren unterschiedliche Geräteausführungen das gesamte Leistungsspektrum der industriellen Produktion abdecken. Sie verfügt über ein einheitliches Bedienkonzept. Und ihre Komponenten lassen sich perfekt in das jeweilige industrielle Umfeld integrieren. Alle Antriebe eignen sich für den Maschinen- und Anlagenbauer ebenso wie für die Prozessindustrie und die Gebäudetechnik.

Effizienzsteigerung mit SINAMICS S120

Effizienzsteigerung mit SINAMICS: Der richtige Frequenzumrichter für jede Anwendung.

Energieeffiziente Motoren

Motoren mit Premium-Effizienz (IE3) haben im Vergleich zu herkömmlichen IE1-Motoren einen bis zu zehn Prozent höheren Wirkungsgrad. Die Mehrkosten rechnen sich bemerkenswert schnell: in der Regel innerhalb von sechs bis zu 24 Monaten. Durch den zusätzlichen Einsatz von Frequenzumrichtern bei ungeregelten Antrieben können bis zu 50 Prozent Energie eingespart werden.

Neben energieeffizienten Motoren nach neuesten Standards bietet Siemens innovative und zuverlässige Antriebssysteme, Applikationen und Services über den gesamten Antriebsstrang. Dazu zählen Getriebe, Kupplungen, Umrichter und branchen-, länder- oder kundenspezifische Motoren sowie explosionsgeschützte Motoren, die höchsten Sicherheitsstandards entsprechen.

Energie sparen mit IE2-Asynchronmotoren

Siemens bietet IEC-Motoren in den Wirkungsgradklassen IE2 und IE3 für den Gültigkeitsbereich der EU-Verordnung 640/2009 von 750 Watt bis 375 kW an.

Wie hoch das Einsparpotenzial in konkreten Antriebsanwendungen ist, können Kunden mithilfe der Energieeffizienz-Software SinaSave ermitteln, die kostenlos als Download erhältlich ist. Auf der Basis verschiedener Anlagenkennwerte errechnet sie, wie schnell sich die Investition in energieeffiziente Motoren bei verschiedenen Betriebsformen lohnt. Lieferanten und Kunden können die Energiesparmotoren in Standardausführungen über den Konfigurator problemlos ordern.

Vorteile für Kunden und Lieferanten

Bei modernen Energieeffizienz-Applikationen werden 60 Prozent der eingesparten Energie durch die intelligente Kombination und nicht durch die Komponenten selbst erreicht. Das gesamte Sparpotenzial einer Antriebslösung lässt sich erst dann ausschöpfen, wenn der Antriebsstrang als integraler Bestandteil von Totally Integrated Automation (TIA) in die Kundenanwendungen integriert wird.

Der strategische Ansatz von Siemens sieht dabei drei Schritte vor: die Schaffung eines nahtlosen Antriebsstrangs, die Integration in die Siemens-Automatisierungswelt und die Einbindung in die entsprechenden Applikationen beim Kunden. Damit bietet Siemens seinen Kunden einzigartige Vorteile in Bezug auf Energieeffizienz, Zuverlässigkeit und Produktivität.

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Kontakt Dr. Dagmar Braun

Dr. Dagmar Braun
Themenverantwortliche Industrielle IT und Industriesoftware

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