Max-Planck-Institut Leipzig

Der Kunde

Die Bauabteilung der Max-Planck-Gesellschaft in München präferiert für künftige Bauvorhaben offene Systemlösungen bei der Gebäudeautomation. Erster realisierter Neubau mit einer fabrikateneutralen Gebäudeautomation ist das Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig. Zur gemeinsamen Visualisierung sind alle Gewerke über BACnet-Gateways in das firmenneutrale Gebäudemanagement eingebunden.

Die Aufgabe

Aufgrund der weltweiten Standardisierung offener Protokolle und das daraus resultierende Angebot an firmenneutralen Gebäudeautomationssystemen suchte die Bauabteilung der Max-Planck-Gesellschaft bereits bei der Vorplanung des neuen Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie (MPI EVA) in Leipzig Kontakt zu einem Planer, der bereits über Erfahrungen mit offenen Systemen bzw. der Migration unterschiedlicher Fabrikate zu einem offenen System verfügte. Wunsch des Bauherrn war ein GA-System, das sowohl örtliche Erweiterungen zulässt als auch die Voraussetzungen für eine Zusammenfassung mehrerer Liegenschaften mit unterschiedlichen GA-Fabrikaten in ein Gebäudemanagement zulässt. Mehr noch: Auch die Systembauteile des Gesamtsystems sollten weitgehend firmenneutral sein. Marktgängigen Systemkomponenten sollte der Vorzug gegeben werden.

Die Lösung

Aus funktionalen Gründen entschieden sich Planer und Bauherr für ein separates Netzwerk, das nur von der Gebäudeautomation genutzt wird. Folgende Gründe sprachen für diese Lösung:

  • Autarke Betriebsweise

  • höhere Ausfallsicherheit

  • geringere Netzwerkbelastung

  • einfachere Gewährleistungsabgrenzung

  • Minimierung des Virenproblems


Der Nutzen

Aus Sicht des Betreibers, der bisher keine Erfahrung mit der Visualisierungsstation Desigo Insight hatte, ist die Arbeit mit der neuen Gebäudeautomation ein enormer Fortschritt. Begrüßt wird insbesondere der Zugewinn an Bedienkomfort, die Art der Informationsaufbereitung und die Darstellung aller Meldungen - auch die der Fremdgewerke - auf den Grundrissen. Da alle Komponenten exakt adressiert sind, vereinfacht sich die Störungssuche und Störungsbeseitigung. So kann beispielsweise eine defekte Brandschutzklappe über die Bedienoberfläche exakt lokalisiert werden.