Hochschule Darmstadt, Hochhaus C10

Energieeffizienz-Steigerung

Kunde

Die Hochschule Darmstadt wurde offiziell 1971 gegründet. Mit der „Landesbaugewerkschule Darmstadt“ nahm jedoch bereits 1876 die Vorgängereinrichtung der Fachbereiche Architektur und Bauingenieurwesen ihre Lehrtätigkeit auf. Zunehmende Studierendenzahlen sorgen immer wieder für Erweiterungsbauten. Heute werden in der „Hochschule Darmstadt – University of Applied Sciences“ an fünf Standorten 50 Studiengänge für rund 13.000 Studenten angeboten.

Aufgabe

Die Hochschule Darmstadt (h_da) betreibt mehrere Standorte im Stadtgebiet. Zahlreiche Fachbereiche sind rund um das 16-geschossige Hochhaus C10 in der Schöfferstraße beheimatet, weitere auf der Mathildenhöhe, in der Stadtmitte, am Botanischen Garten und im 15 Kilometer entfernten Dieburg. Das 60-Meter-Hochhaus der h_da wurde 1963 fertiggestellt und zwischen 2009 und 2011 unter Leitung des Berliner Büros Staab Architekten kernsaniert. Für die Gestaltung der Außenwände gab es den Deutschen Architekturpreis.
Das Land Hessen will bis zum Jahr 2030 seine Liegenschaften klimaneutral betreiben. Schritt für Schritt wird daher die Energieeffizienz der Hochschulgebäude im Land gesteigert – auch bei der Sanierung des Gebäudes C10. Auf dem Weg zum grünen Campus vertraut die Hochschule auf Produkte und Service von Siemens. Kontinuierlich werden bei der Modernisierung und energetischen Sanierung die neuesten Standards angewendet.

Lösung

Im Zuge der Kernsanierung migriert Siemens zunächst im Hochhaus der Hochschule die veraltete Gebäudetechnik auf das moderne Managementsystem Desigo. Um die Energieeinsparung transparent zu machen und die Energieeffizienz weiter zu steigern, führte Siemens im Frühjahr 2013 das Energie-Monitoringsystem Advantage EMC ein. Insgesamt 67 Zähler sind bisher auf das System aufgeschaltet, davon 47 über das Siemens Gebäudeautomationssystem Desigo sowie 20 Zähler eines anderen Anbieters.

Nutzen

Das Energie-Monitoringsystem bietet mehr, als die Verbräuche von Strom, Gas und Wasser zu erfassen. Dank Advantage EMC lassen sich die Auswirkungen der Energiesparmaßnahmen auf den Energieverbrauch und die CO2-Bilanz der Hochschule exakt analysieren. Darüber hinaus werden schnell und einfach weitere Optimierungspotenziale sichtbar. Zum Beispiel wird der Kunde per Mail über abweichende Verbräuche informiert. Weiterer Vorteil: Das Auslesen der Daten und ihre Weiterverwendung für Wirtschaftlichkeitsrechnungen oder das Controlling sind komfortabel gestaltet. Siemens bietet mit der Anbindung der Hochschule an das Frankfurter Advantage Operation Center einen besonderen Service: Die Energieexperten begleiten den gesamten Prozess und stehen jederzeit als Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Effizienzverbesserung zur Verfügung.