Der Nutzen
Die Migrationsarbeiten konnten noch vor dem kalkulierten Projektende abgeschlossen werden, da die Siemens-Systemfachleute die Gebäude der Soltau Therme sowie die HLK-Anlagen, das Wasseraufbereitungssystem und natürlich das vorhandene Gebäudeautomationssystem bestens kannten. Somit war der Erklärungsbedarf gering und das Projektmanagement erheblich einfacher. Die Schwimmbadtechnik über OPC integriert, liefert den Vorteil die Kontrollgänge zu mindern. Mussten früher vier Kontrollgänge pro Tag durchgeführt werden, ist jetzt nur noch ein Kontrollgang zur Absicherung von Funktionen sowie der Überprüfung der Messwerte notwendig. Damit erfüllt die neue Messwerterfassung voll und ganz die Vorgaben der Dokumentationspflicht gegenüber den Überwachungsstellen. Querverbund und WEB-Bedienplätze entlasten den Bereitschaftsdienst. Die Wandlung vom proprietären zum offenen System vereinfacht künftig auch den Betrieb außerhalb der Öffnungszeiten der Therme. Durch den Schnittstellen-Controller CFE zum Profibus-System können die gebäudetechnischen Anlagen sowie die Analysegeräte nun auch vom Bereitschaftsdienst der Stadtwerke Soltau überwacht und bedient werden. Da es sich um eine WEB-basierende Lösung handelt, können sich die Gebäudetechniker im Falle einer Störung auch von zuhause aus über PC oder Notebook in die Anlage einloggen, eine wesentliche Entlastung für den Bereitschaftsdienst.