Siemens Liegenschaft Hamburg Lindenplatz

Der Kunde

Will man Investoren und Bauherren von der Wirtschaftlichkeit von Energiesparmaßnahmen, Effizienzverbesserungen und einem produktiven Arbeitsumfeld überzeugen, so legt man am besten eigene Ergebnisse vor. Will man darüber hinaus dem Kunden auch noch die Green-Building-Philosophie vermitteln, sollten handfeste Fakten zur Amortisation, Nachhaltigkeit und zusätzlichen Wertschöpfung einer solchen Investition nicht fehlen. Siemens Real Estate (SRE), weltweiter Vermieter und Betreiber von Siemens-Immobilien, hat diese Herausforderung erkannt und nimmt im Rahmen einer weltweiten Nachhaltigkeitsinitiative etwa 3.000 selbst- und fremdgenutzte Siemens-Liegenschaften in einer Größenordnung von rund 17 Millionen Quadratmeter Nutzfläche unter die Lupe.

Die Aufgabe

Ein gelungenes Beispiel für das erweiterte Lösungsangebot von Building Technologies und Osram ist die Revitalisierung der Siemens-Niederlassung Hamburg am Standort Lindenplatz. Im laufenden Betrieb wurden dort die heizungs-, klima- und lüftungstechnischen Anlagen sowie die technischen Gebäudesysteme modernisiert mit dem Ziel, den Wert der Immobilie zu steigern, Energie einzusparen, das Arbeitsumfeld den aktuellen und zukünftigen Anforderungen anzupassen und den Mitarbeitern einen produktiven und komfortablen Arbeitsplatz zu bieten. Die Modernisierung einer Liegenschaft im laufenden Betrieb erforderte eine sehr exakte Zeitplanung. Voraussetzung war, dass ausreichend Flächen vorhanden sind, um  Arbeitsplätze im Ringtausch zu verschieben.

Die Lösung

Zu den wichtigsten Maßnahmen zählen die Neudimensionierung  vorhandener Wärme- und Kälteerzeuger nach den  tatsächlichen Erfordernissen (Downsizing), der Einsatz von Hocheffizienzkomponenten sowie die bedarfsorientierte Regelung und Steuerung der Nutzungsanlagen, also der Heizung, Klimaanlagen, Deckenkühlung und Beleuchtung.

Der Nutzen

Das Beispiel „Lindenplatz“ zeigt, dass durch einen ganzheitlichen Ansatz mit marktgängigen und wirtschaftlichen Lösungen die Gebäudeenergieeffizienz von Bestandsgebäuden um bis zu 50 Prozent verbessert werden kann, und dies trotz nachgerüsteter Kühldecken und einem allgemein höheren thermischen Komfort für die Mitarbeiter. Das Sanierungsprojekt in guter innerstädtischer Lage erklärt durch den ganzheitlichen Sanierungsansatz nicht nur den Wandel von Siemens zum gewerkeübergreifenden Systemanbieter, sondern auch das Zusammenwachsen der verschiedenen Siemens-Divisionen. Nicht zu unterschätzen ist auch der wirtschaftliche Aspekt, der sich durch die Wertsteigerung der Immobilie aufgrund der Green-Building-Zertifizierung ergibt.