Regierungsgebäude der Landeshauptstadt Potsdam

Kunde

Regierungsgebäude der Landeshauptstadt Potsdam

Der Regierungsstandort in Potsdam beherbergt in 20 Gebäuden unter anderem die Staatskanzlei, mehrere Ministerien und eine Bibliothek. Ursprünglich als napoleoni­sches Kavalleriedepot im 17. Jahrhun­dert errichtet, wurde das Areal in den folgenden Jahrhunderten umgebaut und erweitert. Vor der Wende wurde die Liegenschaft von der Bezirksverwal­tung Potsdam genutzt. Verwaltet wird sie vom Brandenburgischen Landesbe­trieb für Liegenschaften und Bauen (BLB).

Aufgabe

Am Regierungsstandort Heinrich-Mann-Allee 107 wurden seit der Wiedervereinigung die unterschiedlichsten Brandmelde-, Einbruchmelde- und Sprechanlagen installiert. Ein übergeordnetes Gefahrenmanagementsystem fehlte. So ließen sich Aktionen und Gespräche weder zentral protokollieren noch Alar­mierungen nachvollziehen. Die Folge: Fehlalarme sowie steigende Wartungs-und Servicekosten. Siemens erhielt den Auftrag, für den Regierungsstandort Pots­dam ein völlig neues Brandschutz- und Sicherheitskonzept als Gesamtlösung zu entwickeln.

Lösung

Zunächst wurden im Justizministerium eine neue Brandmeldezentrale, neue Brandmelder sowie eine Sirenenalarmierung installiert. Seit der Neuinstallation gehen von diesem Gebäude keine Fehlalarme mehr aus. Im nächsten Schritt wurde für die gesamte Liegenschaft ein umfassendes Brandschutz- und Sicher­heitskonzept entwickelt. Das Konzept von Siemens überzeugte, weil es zukunftssicherer als das anderer Anbieter ist, die Rahmenbedingungen berücksichtigt und langfristig einen wirtschaftlichen Betrieb garantiert.

Nutzen

Für die Gefahrenmeldeanlagen wählte der BLB ein Mietmodell, das neben dem vernetzten Brandmeldesystem eine netzwerkfähige Einbruchmeldezentrale, eine Türsprech- und Videoanlage mit Aufschaltung auf die Sicherheitszentrale, alle periodischen Wartungs- und Service­arbeiten sowie weitere Services umfasst. Bei der Leitzentrale entschied sich der BLB für den Kauf einer Topsis-Sicherheitszentrale mit dem Gefahrenmeldeanlagen-Manager (GMA-Manager). Die alten analogen Insellösungen wurden von einem hochintegrierten, vernetzten LAN-System abgelöst, das hohe Redun­danz und die einfache Aufschaltung zusätzlicher Brandmelderanlagen in den bestehenden Gebäuden bietet. Alle rele­vanten Meldungen und Alarme kommen in einer Sicherheitszentrale an – und ermöglichen so schnelles Handeln.