Land- und Amtsgericht Düsseldorf

Kunde

Land- und Amtsgericht Düsseldorf

Das Land- und Amtsgericht Düsseldorf war bis 2010 auf mehrere Gebäude verteilt. Um die Effizienz der Justizbehörden zu steigern und die Sicherheit zu erhöhen, erfolgte die Zusammenlegung beider Gerichtsbarkeiten in einem Gebäude – ein Novum in Deutschland. Der Neubau, der von oben wie ein überdimensionales Paragraphenzeichen aussieht, gilt als eines der modernsten Justizzentren in Nordrhein-Westfalen.

Aufgabe

Ein wichtiges Anliegen des Bauherrn – dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB) – war ein hohes Maß an Transparenz und Barrierefreiheit in dem sechsgeschossigen Gebäude.
Die Anforderungen an die Brandschutz-, Sicherheits- und Medientechnik unter der Prämisse der geforderten „Offenheit“ waren dementsprechend hoch, bei einem relativ kleinen Zeitfenster für die Installation.

Lösung

Herzstück des Sicherheitskonzeptes ist der Gefahrenmeldeanlagen- Manager Topsis mit drei Arbeitsplätzen, auf dem alle peripheren sicherheitsrelevanten Systeme wie z. B. die Fluchttürsteuerung oder die parallel installierte Gebäudeautomation zusammenlaufen. Topsis integriert diese Systeme zu einer Gesamtlösung, um alle wichtigen Funktionen gemeinsam überwachen, steuern und protokollieren zu können.

Kundennutzen

Die gefühlte Leichtigkeit im Justizzentrum Düsseldorf mit der einladend hellen, mehrgeschossigen Eingangshalle, der großzügigen Treppenanlage und dem Glasdach lässt Besucher und Angestellte vergessen, dass sich hinter Wänden und Decken sowie in Installationskanälen und Technikräumen eine hochkomplexe Infrastruktur an Brandschutz-, Sicherheits- und Medientechnik verbirgt, die reibungslos und für Außenstehende kaum sichtbar und fühlbar miteinander verzahnt arbeitet. Durch die Integrationstiefe der Subsysteme in das übergeordnete Gefahrenmanagementsystem werden Standardabläufe in der Meldungsbearbeitung automatisiert, was das Personal von Routinen entlastet.