Hangar 7 am Flughafen Düsseldorf

Die Aufgabe

Platz für drei Airbus Langstreckenmaschinen gleichzeitig bietet der neue Hangar 7 am Düsseldorfer Flughafen. Mit einer Höhe von über 30 Metern stellt die größte Wartungshalle ihrer Art in Nordrhein-Westfalen auch an die gebäude- und brandschutztechnische Ausstattung besondere Anforderungen. Mit dem neuen Hangar 7 untermauert der Flughafen Düsseldorf seine Position als drittes Drehkreuz für den Luftverkehr in Deutschland: Rund 65 Millionen Euro investierte die Flughafengesellschaft in das monumentale Stahl- und Betongebäude östlich des Hauptterminals. Seit Frühjahr 2009 wird die Anlage von Air Berlin genutzt.

Die Lösung

Die Dimensionen dieser größten Wartungshalle Nordrhein-Westfalens sind mit 220 Metern Länge, 90 Metern Breite und 31 Metern Höhe selbst für Gebäudetechnik-Profis nicht alltäglich. Die Bruttogeschossfläche beträgt 37.000 Quadratmeter. 70.000 Kubikmeter Boden – entsprechend etwa 7.000 LKW-Ladungen – mussten hierfür ausgehoben werden. Rund 23.500 Tonnen Beton und 6.400 Tonnen Stahl wurden verbaut.

Entsprechend groß dimensioniert sind die gebäude- und sicherheitstechnischen Systeme, die Siemens in nur knapp 13 Monaten für den Ausnahme-Neubau realisierte. Im Einzelnen umfasst die Lösung die Anlagen für Energieversorgung, Informations- und Kommunikationstechnologie, Beleuchtung und Brandmeldung.

Der Nutzen

Der neue Hangar 7 am Düsseldorfer Flughafen bietet optimale Bedingungen für die zuverlässige Wartung von Flugzeugen. Gleichzeitig stellt das Gebäude mit seinen enormen Dimensionen und einer Fülle charakteristischer Störgrößen besondere Anforderungen an die Sicherheits- und Gebäudetechnik. Siemens löste diese Aufgabe mit einem umfassenden Gesamtkonzept, das nicht zuletzt auf komplexen Brandversuchen basiert.