Alle für eines

Gebäudeautomation und Sicherheitstechnik – vereint einfach effizienter

Mittwoch, 6. Juli 2016

Mehr Komfort, mehr Sicherheit, mehr Energieeffizienz: Das sind Mehrwerte eines modernen Gebäudes, bei dem alle Gewerke und Prozesse Hand in Hand arbeiten. Um es optimal zu betreiben, ist die Integration aller Bestandteile der digitalen Welt in Gebäuden und Infrastrukturen essenziell – doch dafür müssen sich Gebäudeautomation und Sicherheitstechnik noch besser kennenlernen als bisher.

Für alle Beteiligten – Großkonzerne und kleine und mittelständische Unternehmen gleichermaßen – gilt: Sie müssen während der Planung, der Installation und des Gebäudebetriebs durchgehend zusammenarbeiten. Dabei kommt es auf die kommunikative Teamarbeit an sowie auf die Fähigkeit, über den eigenen Tellerrand zu blicken.

Einheitliche Kommunikationsstandards helfen

Auf Seiten der Gebäudewelt, also Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik (HLK) sowie Beleuchtung und Beschattung, ist seit langem Integration angesagt. Das gelingt aufgrund der einheitlichen Kommunikationsstandards sehr gut. Die treibende Kraft ist hier die Gebäudeautomation.

Auf Seiten der Sicherheitstechnik stehen unter anderem die Videotechnik, die Zutrittskontrolle, die Einbruch- und Brandmeldetechnik, die Alarmierung und die Löschtechnik. In diesem Bereich der physikalischen Sicherheit wird mit einer großen Vielfalt an Schnittstellen und Kommunikationsprotokollen agiert. Dazu kommt, dass eine Vielzahl unterschiedlicher Normen und Regeln die Flexibilität stark einschränkt. Aspekt Nummer drei ist die IT-Security, die sowohl Gewerke der Gebäudewelt als auch die Sicherheitswelt vor unberechtigten Zugriffen schützt.

In der Praxis gibt es bereits Beispiele für ein sinnvolles Zusammenwirken. Die Gebäudemanagementplattform Desigo CC integriert HLK-Technik, Beleuchtung, Beschattung, Videoüberwachung sowie Brandschutz und macht sie bedienbar. Für die Gebäudesicherheit bietet Siveillance Viewpoint als neue Plattform für Gefahrenmanagement ein integratives Instrument. Das zeigt: Künftig werden die Plattformen der Gebäudeautomation und der Gebäudesicherheit immer mehr „Sprachen“ aus der jeweils anderen Disziplin lernen müssen, um deren Kommunikation untereinander voranzutreiben.

Eine Plattform für alle Subsysteme?

Plattformen sind gewerkeübergreifend. Alle Subsysteme sind damit verbunden. Kommuniziert wird über Schnittstellen. Aber was wird denn da kommuniziert? Und warum gibt es dann ‒ auch bei Siemens ‒ noch immer unterschiedliche Plattformen und nicht nur eine einzige?
Wir zeigen hier einige der grundsätzlichen Unterschiede auf zwischen unseren beiden Plattform-Flaggschiffen DesigoCC ‒ seit 2013 im Markt ‒ und dem brandneuen Gefahrenleitsystem Siveillance Viewpoint. Beide Plattformen dürfen von sich behaupten, gewerkeübergreifend zu arbeiten. Dennoch tun sie ganz unterschiedliche Dinge.