High-Tech-Komponenten lassen Theorie zu Praxis werden

Siemens spendet Komponenten für Versuchsklimaanlage der Fachhochschule Köln

Montag, 14. September 2015

Die Versuchsklimaanlage des Labors für Gebäudeautomation und Regelungstechnik im Institut für Technische Gebäudeausrüstung der Fachhochschule Köln ist dank einer Spende von Siemens auf dem aktuellsten Stand. Die Division Building Technologies stellte Sensoren, Aktoren und eine neue Automatisierungsstation zur Verfügung und sorgte auch für deren Installation.

„Mit der Testanlage vertiefen die Studierenden ihre Systemkenntnisse. Sie können so zum Beispiel für Planer, Installateure und Endkunden unter realistischen Bedingungen spezielle Aufgabenstellungen testen und innovative und energieeffiziente Lösungen für die Praxis entwickeln“, erläutert Wolfgang Lütkeniehoff, regionaler Leiter der Business-Unit CPS bei Siemens.

Laborleiter Prof. Dr. Jochen Müller (rechts) von der Fachhochschule Köln freut sich über High-Tech-Komponenten für die Versuchsklimaanlage im Labor für Gebäudeautomation und Regelungstechnik. Gespendet und installiert wurde die Technologie von der Building Technologies Division von Siemens. Links im Bild: Wolfgang Lütkeniehoff, Leiter der Business-Unit CPS, bei der Übergabe an die Hochschule.

„Unsere Studierenden lernen hier im Labor, wie man gebäudetechnische Anlagen automatisiert und ihren Betrieb optimiert. An der Versuchsklimaanlage können sie analysieren, wie sie die Raumluft in Bezug auf Temperatur, Feuchtigkeit und Reinheit optimal einstellen und die Anlage im Betrieb effizient betreiben können. Mit der großzügigen Spende von Siemens bringen wir die gesamte Automatisierungstechnik der Anlage technologisch auf den neuesten Stand“, sagt Laborleiter Prof. Dr. Jochen Müller.

Dank der Arbeit an einer echten Anlage erhielten die Studierenden deutlich realistischere Erfahrungen als an einem Simulator. Müller: „Eine reale Anlage liefert reale Anlageninformationen, wie Fehlerzustände, Diagnoseinformationen oder Energieverbräuche. Diese sind wesentlich für die Optimierung von Abläufen im technischen Gebäudemanagement, etwa im Instandhaltungs- und Störungsmanagement oder im Energie Monitoring und Management.“