Fein abgestimmtes Wohlfühlklima

Die Verbindung von Elektro und HLK im Raum bis zur Primäranlage

Montag, 14. September 2015

Das CPS-House zeigt übersichtlich, wie eine bedarfsgeführte Regelung und Automation von Heizung-, Lüftungs- und Klimatechnik aussieht.

Gewerblich genutzte Gebäude zählen weltweit zu den größten Einzel-Energieverbrauchern. Gleichzeitig bergen sie aber auch ein hohes Potenzial, um nachhaltig Energie zu sparen. Eine bedarfsgeführte Regelung und Automation von Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik (HLK) sowie von Beleuchtung und Beschattung hilft dabei, in Neu- und Bestandsgebäuden eine hohe Energieeffizienz zu erzielen, ohne dass der Komfort für die Nutzer darunter leidet. Erfolgsentscheidend ist dabei eine nahtlose und gewerkeübergreifende Kommunikation gemäß der europäischen Norm EN 15232.

Durch das Verbinden der Elektro- und HLK-Gewerke auf Raumebene wird nur ein einziges Bussystem benötigt, womit weniger Kosten für die Verkabelung und Inbetriebnahme anfallen. Zur Übergabe der Daten an ein Primärsystem sammelt ein Controller den Bedarf aus den Räumen und gibt ihn mit einer Mittelwertbildung an das Primärsystem weiter.

Produkte unterschiedlicher Hersteller integrieren

Siemens bietet als Komplettanbieter Lösungen für kleine, mittlere und große gewerblich genutzte Gebäude, die alle Gewerke miteinander verbinden. Beispiele hierfür sind etwa KNX-fähige Sensoren und Aktoren aus dem Gamma-Sortiment von Siemens. Dank des weltweit genutzten KNX-Standards können außerdem auch Produkte von unterschiedlichen Herstellern integriert werden.

Die Steuerzentrale RMB795B von Siemens schlägt auf der Steuerungsebene die Brücke zwischen den Gewerken, indem sie die Kommunikation zwischen Elektro- und HLK-Technik auf KNX-Basis ermöglicht. Als Schnittstelle zwischen der Temperaturregelung in den Räumen und der Primärregelung empfängt die Steuerzentrale den Wärme- und Kältebedarf aus den Räumen und leitet sie an die Regler der Primäranlage weiter. Auf der Primärseite lassen sich herstellerunabhängig KNX-Heizungs-/Kälteregler sowie nicht busfähige Regler mit einem Wärmebedarfseingang anschließen. Zeitschaltprogramme, die für gewerblich genutzte Gebäude wichtig sind, sind in der Steuerzentrale als feste Applikation integriert.